Oper auf Schloss Greinburg

Giovanni Battista Mariani (1634-1697)

La Lisarda

Scherzo drammatico in drei Akten

Mit (Wieder-)Entdeckungen der spanischen Bühnenkunst von Sebastián Durón haben Rogério
Gonçalves und sein Ensemble A Corte Musical auf Schloss Greinburg bereits zweimal für Furore
gesorgt. Diesmal stellen sie La Lisarda, eine charmante Oper für drei Stimmen des heute kaum
bekannten Italieners Giovanni Battista Mariani vor:
Eine nicht mehr ganz junge Dame, Lisarda, liebt, so unmöglich wie aufdringlich, den jungen Medoro. Der aber verehrt seinerseits das schöne Fräulein Celia, die, Überraschung, sich als die Tochter der Lisarda entpuppt. Wie nun soll das nur enden?


Eindrucksvoll nimmt Mariani in seinem 1659 für den römischen Karneval geschriebenen Scherzo
drammatico die Innovationen der Zeit eines Claudio Monteverdi, Guilio Caccini und Francesco
Cavalli auf und formt daraus seine einzigartige Musiksprache. La Lisarda „eröffnete in Rom das
Genre der galanten Operette, das gegen 1680 Erfolge feiern sollte“. Dieses Schmuckstück aus dem italienischen Barock kommt bei den donauFESTWOCHEN im Strudengau als österreichische
Erstaufführung in neuer Zeit auf die Bühne. Schloss Greinburg bietet dafür den kongenialen
Rahmen, hat es doch im zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts durch Graf Leonhard Helfrich von
Meggau den stimmungsvollen Arkadenhof, die Sala terrena und eine Neuausstattung des
Rittersaals erhalten.

Text von Lodovico Cortesi
Uraufführung: Rom 1659, Palazzo Conti

Camilla de Falleiro  Lisarda (Sopran)
Alice Borciani  Celia (Sopran) 
Gabriel Díaz  Medoro (Countertenor)

A Corte Musical
Rogério Gon
çalves Musikalische Leitung
Manuela Kloibmüller Inszenierung ∙ Isabella Reder Bühne & Kostüme

5., 6., 11., 12. und 13. August 2017, 18 Uhr
Arkadenhof Schloss Greinburg (bei Schlechtwetter im Rittersaal)
4360 Grein/Donau

 

Karten Vorverkauf € 50,- / € 42,- / € 34,-
Abendkasse € 53,- / € 45,- / € 37,-

Oper auf Schloss Greinburg 2016
Reinhad Keiser: Der geliebte Adonis                                                          © Reinhard Winkler