© Reinhard Winkler
© Reinhard Winkler

AUFTAKT ∙ Eröffnung der 24. donauFESTWOCHEN

Freitag, 27. Juli 2018, 20 Uhr
Schloss Greinburg, 4360 Grein/Donau


Paulus Hochgatterer 
Festrede
Schon zur Tradition geworden, obliegt es einer Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur die donauFESTWOCHEN zu eröffnen.


Carin van Heerden
Blockflöte
L'Orfeo Barockorchester

Helmut Schmidinger „Ich zweiffle keineswegs …“
KlangReden für Blockflöte, Streicher und Cembalo
(UA, Auftragskomposition der donauFESTWOCHEN)

Johann Friedrich Fasch Konzert F-Dur für Blockflöte, Streicher und b.c.

Georg Philipp Telemann Ouvertüre Es-Dur für Flute pastorelle, Streicher und b.c. TWV 55:Es2

 

Erstmals haben die donauFESTWOCHEN einen Kompositionsauftrag für ein Werk auf histo­rischem Instrumentarium vergeben! Der international erfolgreiche oberösterreichische Komponist Helmut Schmidinger hat dafür einen sprechenden Titel mit Bezug auf Johann Mattheson, den einflussreichen Musiktheo­re­tiker des 18. Jahrhunderts, gewählt: „Ich zweiffle keineswegs …“, KlangReden für Blockflöte, Streicher und Cembalo – uraufgeführt von Carin van Heerden als Solistin und dem L’Orfeo Barockorchester. Der Ausgangspunkt des neuen Blockflötenkonzerts ist die Analogie von Sprache und Musik, inspiriert von der barocken Aufführungstradition und dem Begriff der „Klang-Rede“.

Die barocken Werke im Programm präsentieren dazu ein zeitliches Spiegelbild: Der sächsische Komponist Johann Friedrich Fasch war ein umtriebiger und begabter, wenn auch zu seiner Zeit ungebührend gefeierter, Komponist. Seinen künstlerischen Nährboden wie auch seine „moderne“ Aus­richtung dokumentiert das 1743 von ihm zusammengestellte Inventarverzeichnis der Musikalien in der fürstlichen Musikbibliothek von Zerbst, wo Werke von Telemann, aber auch Kom­po­nisten französischer und italienischer Provenienz versammelt sind. Georg Philipp Telemann wiederum verführt das Publikum in seiner Ouvertüre mit volkstümlichen Klängen und franzö­si­scher Noblesse. In beiden Werken wird die Blockflöte, der flauto dolce, im Dialog mit dem Streichersatz eingesetzt – eine instrumentale Zwiesprache von Übermut, Schmeichelei, Empörung, Flehen, unbändiger Freude und Enttäuschung, der ganzen emotionalen Palette barocker Klangrede.


Konzert inklusive anschließendem Umtrunk
Karten Vorverkauf € 30,- | Abendkasse € 32,-