© Reinhard Winkler
© Reinhard Winkler

Versöhnung | Streichquartette des 20. und 21. Jahrhunderts

Sonntag, 12. August 2018, 11 Uhr
Strindbergmuseum Saxen, 4351 Saxen


Atalante Quartett
      Julia Kürner & Elisabeth Eber, Violine
      Thomas Koslowsky, Viola
      Lisa Kürner, Violoncello

 

Ingo Ingensand „Versöhnung“ (Uraufführung)
Béla Bartók Streichquartett Nr. 1 op. 7
Alexander Müllenbach aus Streichquartett Nr. 2
Karl Amadeus Hartmann aus Streichquartett Nr. 1 „Carillon“

 

Als der Ort für Musik unserer Zeitgenossenschaft hat sich das Strindbergmuseum im Festwochenprogramm etabliert – ganz im Geiste seines Namensgebers August Strindberg, Neuerer von Literatur und Theater.

Das junge, aufstrebende Atalante Quartett rückt eine Uraufführung des Komponisten und Dirigenten Ingo Ingensand in den Mittelpunkt der Matinee: „Versöhnung“ lautet der Titel des Streichquartetts. „Versöhnung in mehrerlei Hinsicht. Versöhnung unterschiedlicher Stilrichtungen, Versöhnung zwischen U- und E-Musik in dem Glauben an unterhaltsame Ernsthaftigkeit und seriöses Vergnügen sowie eine Balance zwischen Melancholie und Lebensfreude, Anmut und Wehmut über die Flüchtigkeit von Schönheit. Außerdem der Ausgleich zwischen Intensität des Ausdrucks einerseits und Ästhetik als Kriterium von Kunst andererseits, zwischen direkter Tiefe der Emotion und klarer Formensprache“, beschreibt Ingo Ingensand die Ausgangsidee seiner aktuellen Komposition.
Als zweites Hauptwerk erklingt Béla Bartóks erstes offizielles Quartett. Nach seinem Freud Zoltán Kodály führt das 1910 in Budapest uraufgeführte Streichquartett „ein intimes Drama auf, eine Rückkehr ins Leben vom Rande des Nichts“.
Außerdem am Programm: Karl Amadeus Hartmann, der Bartoks Streichquartette besonders verehrte, und der in Luxemburg geborene Alexander Müllenbach, langjähriger Professor für Komposition am Mozarteum Salzburg. 

 

Karten Vorverkauf € 23,- | Tageskasse € 25,-