Ehemalige Stiftskirche des 1049 gegründeten Kollegiatstiftes. Weihe 1063.
1784 aufgehoben. 3schiffige, 5jochige spätromanische Pfeilerbasilika.
Mitte 13. Jahrhundert etwas schmälerer gleichzeitiger rechteckiger 2jochiger Chor mit stark eingezogenem fast quadratischen Altarraum, wegen der darunterliegenden Krypta (spätromanisch) 10 Stufen über dem Langhaus erhöht.
Innenausstattung teilw. 16. Jahrhundert. Frühbarocke Tonnengewölbe mit in der Mitte sich schneidenden Stichkappen von 1567 – 1584 mit reicher Stuckzierde von 1678 von Giovanni Battista Colomba, die von großen Kartuschen gerahmt werden. Zwei davon mit Fresken von Joh. Dällaro aus Bologna ausgestattet.
Nördlich der Kirche gotischer Kreuzgang.
Von besonderer Bedeutung:
Glasfenster. 1230 – 1240 entstanden, mit Darstellungen der Legende der Hl. Margareta in 14 kreisrunden Medaillons und des Stifters, Probst Heinrich. Hochaltar mit Rokoko Tabernakel.
